Blähton – für ein gesundes Raumklima

Ein angenehmes Wohnklima ist eine Grundvoraussetzung für das perfekte Zuhause. Um dies zu erreichen, setzen wir auf einen jahrtausendealten Baustoff: Ton.
Dieser nachhaltige und ökologische Baustoff überzeugt durch eine Vielzahl an Vorteilen. Die Anzahl der Nachteile hingegen ist überschaubar, denn sie liegt bei Null.
In unseren Projekten verwenden wir Wandelemente aus Blähton, genauer gesagt aus Leichtbeton mit tonigen Zuschlägen. Hierbei wird der Ton in einem Hochleistungs-Drehofen zu Blähton gebrannt. Dies bedeutet, dass unter der harten äußeren Schale Luftzellen eingeschlossen werden, welche wie eine natürliche Wärmedämmung wirken. Auch die feste Außenschale unterstützt diesen Effekt und wirkt zusätzlich als Wärmespeicher. Diese guten Wärmedämm- und Wärmespeicher-Eigenschaften sorgen zugleich für ein ausgewogenes Raumklima. Die gebrannten feinporigen leichten Tonperlen in der Wand regulieren die Atmungsaktivität und den Feuchtigkeitshaushalt des Raumes. So erhalten Sie automatisch eine „natürliche Klimaanlage“. Weiterhin unterbindet der Ton den Feuchtigkeitstransport innerhalb der Mauern. Dies verhindert die Bildung von Fäulnis und Schimmel, was oftmals gerade bei konventionell erstellten Neubauten in der frühen Nutzungsphase passieren kann.
Selbstverständlich kommen bei der Produktion keine chemischen Zusätze zum Einsatz, denn wir wollen einen Baustoff mit einer makellosen Ökobilanz verwenden. Die Auszeichnung mit dem Umweltgütezeichen belegt die ökologischen Qualitäten dieses Baustoffs. Es handelt sich hierbei um bauphysikalisch einwandfreie Baustoffe, welche einen optimalen Brand-, Schall- und Feuchteschutz gewährleisten.
Neben allen ökologischen Aspekten haben wir uns aber auch aus einem ganz anderen Grund für diesen Baustoff entschieden. Die Montagezeit der im Werk vorgefertigten Wand- und Deckenelemente reduziert sich auf ein Minimum. So werden die Elemente komplett ausgetrocknet auf der Baustelle angeliefert und witterungsunabhängig direkt aufgestellt. Im Vergleich zur klassischen Stein-auf-Stein-Bauweise ist hierbei der Fugenanteil ein Vielfaches geringer, wobei die Fugen kraftschlüssig mit schwindarmem Mörtel vergossen bzw. verschlossen werden. Die Bauzeit des Rohbaus reduziert sich dadurch auf ein absolutes Minimum, welche mit anderen Baustoffen so nicht zu erreichen ist. Der standardisierte Herstellungsprozess ermöglicht dabei eine einwandfreie und gleichbleibende Qualität, die im Baugewerbe ihresgleichen sucht.